
Argumentarium
Kurzargumentarium als PDF herunterladen
Argumentarium gegen HarmoS in Kurzform
Nein zur Früheinschulung von 4-jährigen Kindern
- Früheinschulung hat das Stimmvolk mit Annahme des revidierten Bildungsartikels nicht gewollt
- Nein zur staatlichen Verordnung der Früheinschulung.
- Keine Angst! Kinder erbringen nicht bessere Leistungen, wenn sie früher eingeschult werden. Die PISA-Testarbeiten belegen dies.
- Bewegung in offenen Räumen ist in diesem Alter wichtiger, insbesondere für den Aufbau der Lernvoraussetzungen (Hirnstrukturen). Zuerst Strukturen aufbauen, dann sie nutzen.
- Bildungsferne, fremdsprachige Kinder müssen ohnehin separate und massgeschneiderte Förderungen erfahren, damit sie den Ansprüchen der Schule gewachsen sind.
- Dagegen sind steuerliche Erleichterungen für Erziehende notwendig.
- Keine Demontage gut funktionierender Familienstrukturen.
- Keine Entmündigung von Erziehenden durch HarmoS und die EDK. Der Bildungs-Rahmenartikel der Bundesverfassung fordert sorgfältigste Berücksichtigung der Mitwirkungsrechte der Kantone und ihrer Stimmbürgerschaft.
- Dank hoher Präsenz sind Erziehende grossmehrheitlich bessere Bezugspersonen und Förderer.
Nein zur Gefährdung unserer 4-jährigen im Strassenverkehr - HarmoS setzt 4-jährige den Gefahren des Strassenverkehrs aus.
- Verkehrspsychologen und die Polizei warnen: Viele Vierjährige sind nicht genügend verkehrsreif
- Nein zu teuren Abholdiensten und gegen eine weitere Zunahme des Nahverkehrs durch besorgte Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren.
Nein zu einem 11-jährigen Schulobligatorium- Freie Wahl der Erziehungsberechtigten, wann und ob sie ihre Kinder in der Vorschulzeit familienintern oder –extern betreuen.
- Keine zwangsweise staatliche Obhut.
- Keine weiteren Schulexperimente.
- Nein zur Ausschaltung der Mitsprache in der Ausgestaltung der Volksschule durch ein Recht setzendes Konkordat wie HarmoS.
- Frühkindlicher Bewegungsdrang soll nicht noch mehr eingeschränkt werden. Übergewicht ist bereits ab der frühen Kindheit ein wachsendes Übel.
Nein zu finanziellen Experimenten- Nein zu geschätzten 128 Millionen Franken Mehrkosten (70% Kanton Bern, 30% Gemeinden) bis ins Jahr 2015.
- Nein zur Finanzierung eines Modells, das noch weitgehend nicht definiert ist.
- Nein zum finanziellen Blindflug ins HarmoS.
- Nein zu einem kostenintensiven Monitoring (Kontrolle der nationalen Gleichschaltung).
- Nein zu rund 80 neuen Klassen im Kanton Bern.
- Nein zu neuen Personalkosten und das noch in Zeiten, wo Fachkräfte Mangelware sein werden.
- Nein zu Steuererhöhungen als Folge der frühen, flächendeckenden Kleinkinderbetreuung.
- Nein zur Folge von HarmoS, dass Erziehende durch die Steuererhöhungen finanziell weiter eingeengt werden.
- Nein zum Wegfall der Entscheidungsfreiheit für Erziehende über die Betreuung ihrer Kinder wegen weiteren finanziellen Einschränkungen, geschaffen durch HarmoS.
- Nein zum Zwang, dass (beide) Erziehende einer ausserhäuslichen Arbeit nachgehen müssen, um die Kinderbetreuung bezahlen zu können.